Hintergrund

Unser Ziel ist ein Werkzeug und Netzwerk durch Datenpartnerschaften für Planer (Kantone, Gemeinden, Städte), "planungsnahe" (Architekturbüros, Planungsbüros) und die Zivilgesellschaft. Es bringt zusammen, zeigt auf und ermöglicht so nachhaltige Ansätze für den Wirtschafts- und Lebensraum zu gestalten. Es agiert als Bindeglied zwischen Top-down Planung und Bottom-up Partizipation mit kräftigen und visuell unterstützten Fragestellungen.

Herausforderungen

Wer nutzt wann welchen Ort und wie? Warum funktionieren bestimmte Orte, andere aber nicht? Wie sind öffentliche Räume funktional mit der Region vernetzt? Und welche Investition der öffentlichen Hand hat den höchsten Impact? Städte und Gemeinden funktionieren zunehmend als Teil einer vernetzen Region. Eine neue Sichtweise ist dringend notwendig und die Digitalisierung macht neue Formen der Kooperation möglich.

Governance im Datenzeitalter

Im digitalen Zeitalter sieht unsere Welt aus wie zuvor. Sie verhält sich aber anders. Sie ist massiv vernetzt. Sensorik und mobile Rechner wie beispielsweise Smartphones tracken unseren Alltag zeitlich und räumlich. Die technologischen und wirtschaftlichen Skalierungseffekte sind so stark, dass wir eine Dominanz grosser Tech-Firmen in Kernbereichen befürchten müssen. In diesem Kontext wird das «System Planung» wie so manche andere «Expertendomäne» aufgebrochen. Smart Use führt auf einer neuen Plattform Daten zur gebauten Umwelt zusammen. So werden im digitalen Zeitalter Betroffene zu Beteiligten.

Zukunftsorientiert

Wir begleiten Städte und Gemeinden in die Raumentwicklung der Zukunft. Smart Use fördert faktenbasierte, umsetzungs- und wirkungsorientierte Raumentwicklung und antwortet damit auf heutige Herausforderungen von Wachstum und Räume.

Smart Use stellt reale Umfelder als lernende Systeme, wo Innovation, greifbare Evaluation und kontinuierliche Rückkopplung im Vordergrund stehen. Durch Datenanalyse und -Visualisierung schafft Smart Use den systematischen und niederschwelligen Einbezug von Alltagserfahrung (Crowdsourcing) und Nutzerverhalten (Bewegungsdaten).

Downloads

Im Rahmen dieses Projekts haben wir eine Reihe von analytischen Fallstudien und Experimenten entwickelt, die über eine Webanwendung zur Erfassung und gemeinsamen Nutzung von Geodaten in Form von Datenpaketen zugänglich sind. Hintergrundinformationen zum Projekt und zu den evaluierten und eingesetzten Technologien finden Sie in den hier verlinkten Berichten.

Unsere Prozesse, Methode und Werkzeuge folgen und verbessern technische Standards und haben zum Ziel, Teil eines offenen Ökosystems zu sein. Nachfolgend sind Projektdokumentationen, Kurzbeschreibungen zu den Standards, sämtliche Quellcodes und und Datenquellen zu finden.


Technologies

Mapbox logo
Open Data Visualization

Mapbox GL, OpenLayers, D3.js

Jupyter project logo
Open Data Science

Jupyter, Python, Julia, R Project

Frictionless Data

Geo Data Package, DataHub

Impressum

Das im Rahmen des Kooperationsprogramms eingereichte Projekt «Smart Use» wurde im Jahr 2018 von einer Arbeitsgruppe entwickelt, welche aus den folgenden Personen besteht.

Hosoya Schaefer Architects

  • Markus Schaefer
  • Viktoria Molnar
  • Thorben Westerhuys
  • Nils Havelka

Datalets.ch

  • Oleg Lavrovsky

ETH Zürich

  • Joris Van Wezemael